Beginne mit Deckenflächen: Spachteln, schleifen, grundieren, dann streichen. Prüfe Lichtverhältnisse mit Baustrahlern aus verschiedenen Winkeln, um Fehlstellen zu sehen. Montiere Einbauspots, teste Transformatoren und dimmbare Schalter frühzeitig. Abkleben schützt Wände, saubere Kanten sparen später Zeit. Ein Probeanstrich klärt Glanzgrad und Deckkraft. Wer die Decke perfekt hinbekommt, setzt den Ton für die restlichen Flächen und verhindert, dass Tropfen später frisch tapezierte Wände oder empfindliche Böden ruinieren.
Glätte ist kein Zufall: Fülle Fugen in mehreren Zügen, schleife mit hellem Streiflicht, grundiere passend zum Endanstrich. Wähle strapazierfähige Farben in Nassabriebklasse zwei oder besser, oder setze auf Glasfasergewebe für besonders beanspruchte Zonen. Schütze Kanten mit Profilen, kontrolliere Anschlussfugen und Silikonbereiche. Eine Eigentümerin verhinderte Nachbesserungen, weil sie Musterflächen anlegte und erst nach gemeinsamer Freigabe die Serie startete. So entsteht ein langlebiges, einheitliches Bild ohne Flecken, Risse oder Schatten.
Lege den Boden erst, wenn alle darüberliegenden Arbeiten abgeschlossen sind und die Belegreife nachweislich erreicht wurde. Schütze frisch verlegte Flächen sofort mit atmungsaktivem Vlies. Achte auf Dehnfugen, Verlegebild und Herstellervorgaben zur Akklimatisierung. Sockelleisten setzt du zum Schluss, kontrollierst Schattenfugen und Ecken. Eine geduldige Endreinigung mit passenden Pads statt aggressiver Chemie erhält den Glanz. Wer diesen letzten Akt sorgfältig inszeniert, krönt die Arbeit mit einem Bild, das dauerhaft Freude macht.