





Entscheide dich für einen Maßstab, der Details lesbar macht, etwa 1:20 für Möbel und 1:50 für den Gesamtgrundriss. Zeichne Wandstärken realistisch, markiere Türöffnungen mit Anschlag und Öffnungsrichtung. Trage Höhenmaße und Installationspunkte mit Symbolen ein. Nutze Transparentpapier für Varianten und überlagere Laufwege. Prüfe die Summe aller Maße gegen die Raumdiagonalen. Ergänze eine Legende für Symbole, ein Nordpfeil für Lichtplanung und ein Feld für Datum, Version und Kürzel. So bleiben Änderungen nachvollziehbar, und alle Beteiligten arbeiten mit derselben, verlässlichen Information.
Digitale Werkzeuge wie Room Planner, SketchUp oder Floorplanner beschleunigen Varianten, prüfen Kollisionen und zeigen Blickbeziehungen. Lege Layer für Elektro, Sanitär, Stauraum und Laufwege an, um Konflikte sichtbar zu machen. Importiere Fotos als Referenz, verwende Raster und Fangpunkte. Teste Möbelfußabdrücke und Öffnungsradien in 3D, um Engstellen früh zu erkennen. Exportiere Versionen als PDF mit Datum, damit du Entwicklungen nachvollziehst. Arbeite trotz digitaler Flexibilität stets auf Basis geprüfter Messdaten, sonst entstehen scheinbar perfekte, aber real unpassende Lösungen.
Fotografiere jede Wand frontal, jede Ecke diagonal und jedes Detail mit Maßband im Bild. Ergänze Sprachnotizen direkt nach dem Messen, solange Eindrücke frisch sind. Benenne Dateien konsequent mit Raum, Richtung und Datum. Sammle alles in einem klaren Ordnersystem mit Unterordnern für Versionen. Erstelle eine kurze Checkliste im Deckblatt: Flächen, Höhen, Besonderheiten, offene Fragen. Notiere Entscheidungen und Gründe, damit du sie später nachvollziehen kannst. Diese Disziplin spart Zeit, verhindert Fehlkäufe und stärkt dein Vertrauen in jeden Planungsschritt.